Logbuch von Sir Planschelot, der Glibschige. Tag 10 unserer Fahrt.
Weit sind wir gereist durch die A3-Passage. Die Mannschaft, ausgestattet mit Proviant, Wasser und gut eingecremt, erreichte heute das geheimnisvolle Geiselwind-Dreieck, in dem schon so viele erfahrene Seemanns-Mägen auf die Probe gestellt wurden. Zur Erkundung dieser unübersichtlichen Gefilde schlug die Kommandantur zunächst ein Lager in einer strategisch günstigen Position auf, bevor die einzelnen Trupps ausschwärmten, um die vielen Attraktionen des Parks zu erobern. Ich war natürlich meistens dabei, um ein Auge auf meine Mannschaft zu haben und sie durch die gefährlichen Untiefen zu lotsen. Wir wurden gleich am Anfang in unserem Kanonenboot von Wassergeschützen unter schweres Feuer genommen. Mit soviel Wasser in den Augen war es manchmal schwer, Freund von Feind zu unterscheiden. Ich glaubte zwischenzeitlich, das die Offiziere Marc und Lasse tatsächlich auf ihre eigenen Leute feuerten, doch vermutlich wird mich eine Luftspiegelung getäuscht haben, denn zu solch einer Freveltat wären diese guten Leute nicht fähig. Der Wind auf der großen Schiffschaukel trocknete mein Fell schnell wieder und wir segelten weiter durch diese wilden Gewässer. Unsere gemeisam durchlebten Heldentaten schweißten uns zusammen und so hatte ich manchmal das Gefühl, dass nicht ich es war, der auf diese tapferen Mädchen und Jungs aufpasste, sondern dass sie es waren, die auf mich achteten, dass ich nicht über Bord ging. So verbrachten wir einen denkwürdigen Tag, der mit Grillwurst im Brötchen in unserem Lager endete. Ich muss sagen, dass ich sehr stolz auf diese Mannschaft bin, mit der man Tod und Teufel nicht fürchten muss.
Ende des Eintrags, Sir Planschelot, der Glibschige







